Der Erfinder des Kondoms war Charles Goodyear, der im Jahr 1839 durch Vulkanisierung des Kautschuks einen Gummi herstellen konnte, der wasserfest, gegen Wärme und Kälte resistent und bruchsicher war. Folglich benutzte der Liebesdiener Giacomo Casanova schon Kondome. Für Casanova war es weniger wegen der Verhütung, sondern er schützte sich vor Krankheiten, wie beispielsweise der damals überhand nehmenden Geschlechtskrankheit Syphilis. 1912 erzeugte der Gummifabrikant Julius Fromm die ersten nahtlosen Kondome. Wie es zur Namensgebung kam, ist nicht zu definieren. Somit sind einige Theorien vorhanden, wie es zu dem Namen Kondom kam. Bei dem Film Skin Deep wurden Kondome eingesetzt, die im Dunkeln leuchteten und haben so diese populär gemacht.

Die Herstellung des Kondoms

Der Naturkautschuk wird aufbereitet und mit Wasser soweit verdünnt, dass eine dünnflüssige Latexmasse entsteht. Durch Beimengen von Präparaten wird der Latex haltbar und reißfest gemacht. Glaskolben werden in die Flüssigkeit getaucht und in einem Trocknungsprozess zum fertigen Kondom verarbeitet.

Arten der Kondome

Kondome dienen heutzutage schon lange nicht mehr nur zum Schutz, sondern diese werden für die individuellen Bedürfnisse eingesetzt. Demzufolge sind Kondome in den unterschiedlichsten Größen und Farben erhältlich. Die Stärke der Kondome variiert ebenfalls je nach Gebrauch. Folglich werden wandstärkere Kondome zum Analverkehr erzeugt. Aber auch auf die Beschaffenheit der Oberfläche wird viel Wert gelegt. Noppen und Rillen dienen zur Stimulierung aber auch zur Steigerung der Lust. Auch Farben und Geschmacksrichtungen spielen eine große Rolle. Gerade beim Oralverkehr sind diese Kondome sehr gefragt, um den Nebengeschmack von Gummi in Grenzen zu halten.

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